Wohnen kommt hinzu – die Idee des Kurwerks bleibt

Ein Ort wie das Kurwerk entwickelt sich nicht am Reißbrett. In unseren Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, der Nachbarschaft sowie mit Politik und Verwaltung haben wir viele Perspektiven auf das Gelände kennengelernt. Diese Rückmeldungen haben wir aufgenommen. Die sichtbarste Veränderung: Wohnen wird erstmals zu einem eigenen Baustein im Nutzungskonzept.

Was bleibt

An unserer grundlegenden Idee für das Kurwerk ändert sich nichts. Aus dem seit Jahrzehnten abgeschlossenen Gelände der ehemaligen Garde-Kuranstalt soll ein offener und lebendiger Ort werden – ein Ort, der Geschichte bewahrt und zugleich Neues möglich macht. Die historischen Gebäude sollen erhalten und mit neuen Nutzungen gefüllt werden. Neue Gebäude sollen sich behutsam in den Park und den Geländeverlauf einfügen; Wege, Grünflächen und Aufenthaltsorte sollen künftig wieder zugänglich sein. Die Gespräche haben uns zugleich noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig der historische Bestand und die umgebende Natur für Biesenthal sind – und wie viele persönliche Geschichten von Familien im Ort mit diesem Gelände verbunden sind.

Was neu hinzukommt

Mit dem Wohnen bekommt das Nutzungskonzept eine zusätzliche Facette. Wir möchten modernen Wohnraum schaffen, unter anderem für Familien, und damit neue Möglichkeiten für zukunftsorientiertes Wohnen in Biesenthal eröffnen. Gleichzeitig bleibt der historische Bestand das Herz des Projekts. Neubauten sollen sich am Hauptgebäude orientieren, sich in den Geländeverlauf einfügen und zurückhaltend gestaltet werden.

Daneben bleibt die Idee eines vielseitigen Ortes bestehen: Menschen sollen hier wohnen und arbeiten, Gäste übernachten, bei einem Kaffee oder Essen zusammenkommen, Kultur erleben, sich bewegen oder Ruhe in der Natur finden können. Räume für gemeinsames Arbeiten und Veranstaltungen, Gastronomie, Übernachtungsangebote sowie Bereiche für Erholung und Begegnung sollen sich dabei ergänzen.

Wie es weitergeht

Die Unterlagen für die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung sind vorbereitet. Damit liegen von unserer Seite die Voraussetzungen für den nächsten Verfahrensschritt vor. Ob und wann er eingeleitet wird, entscheiden die Stadt und die zuständigen politischen Gremien.

Im Bauleitplanverfahren geht es zunächst um den Rahmen: Welche Nutzungen sind möglich, wo können Gebäude entstehen und in welcher Größe? Die frühzeitige Beteiligung ist genau dafür vorgesehen, die Planung in diesem frühen Stadium öffentlich zu machen und Hinweise aufzunehmen. Mit ihrer Einleitung wird noch keine Entscheidung über die konkrete Bebauung getroffen. Fragen zu Verkehr, Natur- und Artenschutz, Lärm und öffentlicher Zugänglichkeit werden dabei weiter vertieft.

Die Gespräche der vergangenen Monate waren ein informeller Austausch und haben uns geholfen, die Planung weiterzuentwickeln. Mit der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung würde sich daran der klar geregelte formale Prozess anschließen: Bürgerinnen und Bürger sowie Fachbehörden können die Unterlagen einsehen und Stellungnahmen abgeben. So können offene Fragen und fachliche Belange strukturiert in die weitere Planung einfließen.

Neuigkeiten direkt aufs Smartphone

Was passiert als Nächstes beim Kurwerk? Über unseren neuen WhatsApp-Kanal halten wir euch über die weitere Entwicklung, wichtige Termine und Neuigkeiten rund um das Projekt auf dem Laufenden.
Jetzt dem WhatsApp-Kanal folgen

„Wir möchten das Kurwerk als einen Ort entwickeln, der mit Biesenthal verbunden ist und auch im Alltag genutzt wird. Die Gespräche haben uns gezeigt, welche Erwartungen viele Menschen mit dem Gelände verbinden, und uns geholfen, die Planung weiterzuentwickeln.“
– Daniel Sehrt

Das könnte Sie auch interessieren

Aktuelles

Projektplanung In dieser ersten Phase werden die Grundlagen für das Kurwerk geschaffen: vom Konzeptentwurf über erste Gutachten bis hin zur Klärung offener Fragen mit der Stadt, den Behörden und den Anwohnern.

Mehr erfahren